Handball-Camp


Im Jahr 2014 hat die SG Waldkirch/Denzlingen sich zum ersten Mal ins Feld der Ferienbetreuung gewagt. Auf Initiative und Organisation des Jugendrates wurde ein Konzept entwickelt, was sich bis heute bewährt.

In der ersten Oster-Ferienwoche (meist die Karwoche) wird sportbegeisterten Kindern zwischen 8 und 12 Jahren an 4 Tagen Betreuung mit Handball-Hintergrund geboten, aber trotzdem mit alternativen Impulsen und Angeboten, um die Woche auch kurzweilig zu gestalten.



Den Großteil der teilnehmenden Kinder kommt aus den eigenen Reihen der SG Waldkirch/Denzlingen, aber es sind auch Kinder aus Orten im Umkreis dabei, wo sich unser Angebot rumgesprochen hat. Weiterhin sind auch Mitarbeiterkinder des Hauptsponsors, der HUMMEL AG, dabei. Die stetig steigenden Teilnehmerzahlen bestätigen den Erfolg und auch den Bedarf an verlässlicher und kompetenter Ferienbetreuung, bringt aber das Betreuerteam und die Lokalität so langsam an ihre Kapazitätsgrenzen (2017 mit 43! Kindern)



Diese Plattform gibt nicht nur Gelegenheit für das eine oder andere handballerische Talent sich auch in den Ferien auszutoben, sondern hat auch schon einige „soziale“ bzw. „übungsleitende“ Talente unter den vielen Betreuern aus der eigenen Jugendabteilung ans Licht gebracht, die sich mittlerweile auch in den Trainerteams der Jugendmannschaften engagieren.




Dies ist nicht nur eine gute Gelegenheit sich bei der Arbeit mit Kindern auszuprobieren. Die Teilnahme als Betreuer wird auch jedes Jahr schriftlich durch den Verein bestätigt. Das ist ein schönes Dokument,
was in einer Bewerbungsmappe für Studium, Ausbildung oder Beruf immer gut aussieht
und einen schönen Gesprächsimpuls bei möglichen Bewerbungsgesprächen gibt.




2018 gab es bei den Anmeldezahlen einen dreifachen Rekord!

Erstens konnten wir 45 Kinder zur Anmeldung zulassen. Diese Zahl wurde innerhalb von nur 12 Anmeldetagen (ab dem 1. Januar) bereits erreicht, so schnell waren wir noch nicht ausgebucht und es haben sich immernoch 8 Kinder auf der Warteliste befunden. Weiterhin war das Betreuerteam mit täglichen 19 Helfern so groß wie noch nie. Dies lag auch daran, dass viele Kinder aus den Vorjahren nun schon alt genug waren, um uns auf der betreuenden Seite zu helfen.


2019 gab es dann gleich den nächsten Rekord. Innerhalb von nur 12 Stunden nach Anmeldebeginn waren wir ausgebucht und auch die Warteliste war schon voll.
Da diese Geschwindigkeit der Anmeldungen für uns nicht mehr zu kontrollieren war und wir kaum noch garantieren konnten, dass die Teilnehmer wirklich nach der tatsächlichen Reihenfolge der Anmeldungen ausgewählt wurden mussten wir uns etwas neues einfallen lassen.

Deshalb entwickelten wir für 2020 in neues, rein elektronisches, Anmeldeverfahren. Das ermöglicht uns minutengenau den Anmeldezeitpunkt zu erfassen. Außerdem können wir so bereits frühzeitig den Start der Anmeldungen bekanntgeben, was möglichst faire Bedingungen für alle bringt.
Das wurde auch reichlich genutzt, und so waren wir in gut zwei Stunden ausgebucht.


Allerdings mussten wir in diesem Jahr auch den ersten großen Rückschlag hinnehmen. Im März traf sich der Jugendrat zu einem seiner regelmäßigen Treffen und der wichtigste Tagesordnungspunkt war eigentlich die Vorbereitung des Handballcamps.
Nach eingehender Beratung entschieden wir uns aber schweren Herzens dafür das Handballcamp wegen der allgemein bekannten Umstände frühzeitig abzusagen. Und so war es das erste, und hoffentlich auch einzige, Jahr in der Geschichte unseres Handballcamps, dass wir in den Osterferien keine Ferienbetreuung anbieten konnten.