Die Damen der SG Waldkirch/Denzlingen mussten am Samstagabend eine deutliche Heimniederlage gegen die SF Eintracht Freiburg einstecken. Besonders eine völlig missglückte erste Halbzeit brachte die Mannschaft früh auf die Verliererstraße.
Die SG startete eigentlich mit guten Chancen in die Partie – doch gleich in den ersten Minuten blieben mehrere 100%-Torchancen ungenutzt. Allein aus den ersten vier klaren Möglichkeiten wollte kein einziges Tor fallen. Diese vergebenen Chancen rächten sich bitter: Freiburg nutzte jeden Fehler eiskalt aus und spielte mit hoher Geschwindigkeit aus der Abwehr heraus, hohem Druck und Torgefahr von allen Positionen und nach wenigen Minuten lag die SG 0:5 zurück und Trainer Fabian Strübin sah sich gezwungen die erste Auszeit zu nehmen.
Doch durch die Bank weg lief bei den Gastgeberinnen nichts zusammen und die Eintracht bestimmte das Spielgeschehen. Die Abwehr der SG stand nicht geschlossen genug, und im Angriff führten technische Fehler oder unpräzise Abschlüsse, sowie Hektik zu schnellen Gegenstößen der Gäste.
Die erste Halbzeit war aus Sicht der SG schlichtweg eine Katastrophe – 10:22 lautete das ernüchternde Ergebnis nach 30 Minuten
Nach der Pause zeigte die SG Wa/De endlich ein anderes Gesicht. Die Mannschaft kämpfte sich in die Partie, nutzte die Chancen konsequenter und kam auch in der Abwehr besser in die Zweikämpfe. Phasenweise konnte sie den Rückstand verkürzen und das Spiel offener gestalten, ohne den Vorsprung ernsthaft zu gefährden. So blieb der SG am Ende nur Schadensbegrenzung – der Endstand von 27:37 war dennoch deutlich.
Die SG Waldkirch/Denzlingen erwischte einen gebrauchten Tag, insbesondere in der ersten Halbzeit. Trotz guter Moral nach der Pause konnte die Mannschaft die klare Niederlage nicht mehr verhindern. Für die kommenden Spiele heißt es: Erste Halbzeit abhaken, die positiven Ansätze aus der zweiten mitnehmen – und die Chancenverwertung deutlich verbessern.
Anna Bertram, Judy Hommel-Lauterbach (beide im Tor), Lisa Kolbe (3), Christiane Nübling (3), Annika Busch (2), Svenja Schmidt (6), Nele Nopper (4), Alona Chernyshova (1), Jana Raupp (2), Julia Weigel (2), Caterina Goeppel (3), Julia Bitzenhofer, Pia Zimmerlin (1), Lisa Heger
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