Damen 1 gewinnen Spiel nach spannendem Schlussviertel (20:19)

Am Samstagabend zur Primetime empfing die SG Wa/De den direkten Tabellennachbarn, die Damen der SG Köndringen/Teningen, auf Grund der vielen Ausfälle mit neuer Besetzung, aber fast vollem Kader. Die Wichtigkeit des Spiels war allen bewusst und genauso starteten die Damen. Die Abwehr war agil und hellwach und der Gegner fand kaum ein durchkommen und lief sich immer wieder fest. Im Angriff war die SG Wa/De geduldig und erspielte sich mit schönen Kombinationen viele Torchancen, von den man leider einige liegen ließ. Und doch stand es folgerichtig nach 20 Minuten 9:3 und hätte man so weiter gespielt dann wäre es wohl eine klare Angelegenheit geworden. Doch es folgten im Angriff vor allem Fehlpässen und technische Fehler und so brachte man den Gegner wieder ins Spiel zurück, der mit mehreren Kontern auf zwei Tore Rückstand bis zur Pause verkürzte (10:8).

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich jetzt ein Spiel mit absoluten Derbycharakter, in welchem beide Mannschaften alles in die Waagschale warfen. Die Gastgeberinnen erwischten wieder den besseren Start und knüpften an die gute Leistung vom Spielbeginn an und setzte sich erneut mit drei Toren ab (15:12). Doch dann folgten 7 schwache Minuten, in denen die Damen vorne nicht nur kein Tor warfen, sondern nun auch in der Abwehr nicht mehr als geschlossener beweglicher Verbund agierten. Und so ging die SG Köndringen/Teningen dann erstmals eine viertel Stunde vor Schluss in Führung (15:17). Doch der Kampfgeist der Damen blieb ungebrochen und sie blieben dran, aber lagen kurz vor dem Ende noch mit zwei Toren zurück (17:19). Jetzt gab es nur noch alles oder nichts, darum stellte der Trainer auf eine offene Manndeckung um. Dies zahlte sich aus, den die eroberten Bälle wurden in Kontertore verwandelt. Und so siegten die Damen 1 knapp, aber verdient mit 20:19 und freuten sich über die ersten beiden so wichtigen Punkte.

Ein großes Dankeschön an die vielen Spielerinnen, die kurzfristig eingesprungen sind und an die lautstarke Unterstützung von der Tribüne.

Judy Hommel, Sabrina Unmüssig (beide im Tor), Lisa Barwinski, Christiane Nübling (1), Lisa Heger (1), Maren Lickert (6), Maribel Will (1), Marlene Schmidt, Silvia Bitzenhofer (1) Julia Strübin (7/4), Fiona Koffend (1), Julia Bitzenhofer (2)

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