Damen II unterliegen der SG Herbolzheim / Emmendingen – 22:25 (14:11)

Nachdem das erste Heimspiel der Saison vom Gegner (FT 1844 Freiburg II) noch mangels Spielerinnen abgesagt wurde, stand am vergangenen Wochenende unsere Heimpremiere auf dem Programm. Zu Gast war die Spielgemeinschaft aus Herbolzheim und Emmendingen, gegen die wir wenige Wochen zuvor eine unglückliche 14:16-Niederlage einstecken mussten. Da auch die beiden Spiele aus der Saison 2019/2020 gegen die Damen aus Herbolzheim jeweils knapp verloren gingen (17:19 & 21:24), wollten wir nun endlich Punkte aus diesem Duell mitnehmen.

Wie schon im Hinspiel hatten wir den etwas besseren Start in die Partie und so zeigte die Anzeigentafel nach sechs Minuten eine 5:3-Führung für uns an. Diese Führung konnten die Gäste aber wieder ausgleichen und so stand es nach einer knappen Viertelstunde 6:6. In der Folge fingen wir uns aber wieder und konnten beim 9:6 erstmals eine 3-Tore-Führung herausspielen. Im Gegensatz zum Hinspiel nutzten wir diesmal die herausgearbeiteten Chancen konsequent uns so war es nur folgerichtig, dass es über die Spielstände 12:8 und 14:10 mit 14:11 in die Pause ging. Die gute Angriffsleistung wurde auch dadurch belegt, dass wir mit diesen 14 Toren in der ersten Hälfte bereits so viele Tore erzielt hatten wie im Hinspiel in 60 Minuten.

In der Pause gab es nicht viel zu kritisieren und wir nahmen uns vor in den Zweiten 30 Minuten genauso überzeugend aufzuspielen wie in der ersten Halbzeit.

In den ersten Minuten der zweiten Hälfte gelang uns das auch sehr gut. Bis zum 17:14 in der 37. Spielminute war die Welt noch in Ordnung. Dann erfolgte allerdings ein Bruch sowohl im Angriffsspiel als auch im Defensivverhalten. Im Angriff fehlte die Tiefe im Spiel und damit der Zug zum Tor um uns klare Torchancen herauszuspielen. In der Verteidigung hatten wir Probleme mit dem neuen System (zwei Kreisläufer), mit dem die Gäste die zweiten Halbzeit bestritten. So ergab es sich, dass die Spielerinnen aus Herbolzheim und Emmendingen innerhalb weniger Minuten den 17:17 Ausgleich herstellen konnten. In der fälligen Auszeit wurde die fehlende Aggressivität und Zielstrebigkeit im Angriffsspiel angesprochen und für die Abwehr eine kleine Anpassung vorgenommen. Allerdings zeigte keine der beiden Maßnahmen eine Wirkung und die Gäste gingen erstmals seit dem 0:1 wieder in Führung und konnten diese auf drei Tore (17:20) ausbauen. Zu diesem Zeitpunkt waren noch knapp 13 Minuten auf der Uhr und kampflos wollten wir das Spiel nicht hergeben. So stemmten wir uns gegen die drohende Niederlage und sieben Minuten vor dem Ende wurde beim 20:21 der Anschluss wieder hergestellt. Folgerichtig nahmen die Gäste eine Auszeit, die uns dann leider auch wieder etwas den Rhythmus nahm. Die SG H/E nutzte ihre Chancen um den alten Abstand wieder herzustellen und bis zum Spielende zu verteidigen.

Am Ende stand also wieder eine knappe Niederlage, die zu vermeiden gewesen wäre. Im Nachhinein betrachtet war es ein Fehler das Abwehrkonzept nicht deutlicher an das neue Spielsystem der Gäste anzupassen. Mit einer kompakteren Spielweise, die den Gästen nicht so viele Räume erlaubt hätte, wäre das eine oder andere Gegentor mit Sicherheit verhindert worden.

Als nächstes steht am kommenden Sonntag in Denzlingen die Partie gegen die Zweitvertretung der SF Eintracht Freiburg an. Wenn wir noch Chancen haben möchten die Meisterrunde zu erreichen, dann sollten wir das Spiel tunlichst gewinnen.

Es spielten: Langenbach (Tor); Bitzenhofer J. (7), Reichmann (4), Kindt (3), Nagy (2), Strübin (2), Vöttiner (2), Bitzenhofer S. (2/1), Christoph, Fritzsche

Bericht: Lauby

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