„DHB Engagement-Festival“ – Erfahrungsbericht

Am Donnerstag morgen ging es endlich los. Das Abenteuer DHB “Engagement-Festival” konnte starten. Übermüdet und mit Kaffeeentzug starteten wir um 5:52 Uhr mit dem Zug in Richtung München, wo wir gegen halb 11Uhr ankommen sollten. Kurze Umsteigezeiten, verspätete Züge und geschlossene Boardrestaurants ließen mal kurz den Puls steigen, doch gute Kartenspiele und die Vorfreude auf die nächsten Tage überwogen.  Der Umstieg in den finalen Zug war geschafft, weshalb wir dachten: Ab jetzt kann ja nichts mehr schief gehen! Falsch gedacht, denn plötzlich standen wir vor Augsburg mitten auf den Schienen und bewegten uns keinen Zentimeter mehr. Vor uns blieb scheinbar ein Güterzug liegen und wir konnten vorerst nicht weiterfahren. Mit über einer Stunde Verspätung erreichten wir dann doch noch Augsburg. Doch schon kam die nächste schlechte Nachricht: Augsburg wird heute Endstation sein. Also packten wir unsere Sachen und stiegen in den nächsten Zug nach München. Endlich geschafft! Die verkürzte Zeit in München nutzten wir für ein bisschen Sightseeing nahe des Marienplatzes und um unsere hungrigen Mägen zu besänftigen.


Dann wurde es Zeit uns auf den Weg ins Hotel und damit zum Engagement-Festival des deutschen Handballbunds zu machen. Eingecheckt im Hotel wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt. Diese sollten für die nächsten Tage unser Team bilden. Personen aus einem Verein wurden jeweils in unterschiedliche Teams eingeteilt. Zwei Seminare bildeten den ersten Abend des dreitägigen Events. Der erste Tag war bereits lang. Die Schlussdiskussion zog sich bis 23Uhr heraus, woraufhin wir völlig übermüdet aber gespannt auf die nächsten Tage in unsere Betten fielen.


Freitagvormittag stand Beachhandball auf dem Programm. Neben der sportlichen Betätigung konnten wir ein paar Ideen für unsere neue Beachanlage sammeln. 13 Beachplätze boten genug Platz für alle Beteiligten (etwa 200 Personen). So sollte unser neuer Beachplatz auch werden. Zwar unrealistisch, aber cool ;). Am Nachmittag war es dann Zeit für die ersten Seminare. Zukunftsentwicklung für junges Engagement, Seminare über Kommunikation innerhalb des Vereins sowie das rollenverteilte Üben guter Führung im Verein waren nur ein paar Beispiele hierfür. Unser erstes Fazit: In wenig Vereinen steht die Wertschätzung der Ehrenamte so hoch wie in unserem. Nach einem weiteren langen, aber informativen Tag ließen wir den Abend bei ein paar kühlen Getränken ausklingen. 3 Polizeieinsätze und ein Musikverbot für unsere Veranstaltung konnten uns trotzdem nicht den Abend versauen. Handballer können nunmal auch ohne Musik für genügend Stimmung sorgen.

Der Samstag startete wieder mit einigen Seminaren. Nachdem die ersten zwei Tage von Dominik Klein und einigen Vorständen und Mitarbeitern des DHB begleitet wurden, hatten wir nun die Ehre Nationalspieler Finn Lemke und die ehemalige Nationalspielerin Saskia Lang kennen zu lernen. Ein Seminar ist dann doch um einiges interessanter, wenn es aus Diskussionen zwischen Seminarleiter*innen und Nationalspieler*innen besteht. Nach einigen weiteren Seminaren startete der letzte sportliche Part des Events: das „Five a Side“ Turnier. Ein Spiel das sich besonders für gemischte Gruppen (sowohl geschlechtlich, als auch von Alter her) eignet. Unserer Meinung nach eine tolle Art das Training zu gestalten. Danach ging es weiter zum Sommernachtstraum. Bei musikalischen Darbietungen von Culcha Candela und Silbermond wurde ordentliche Stimmung gemacht. Anschließend endete der Sommernachtstraum mit Deutschlands größtem Feuerwerk. Über eine halbe Stunde beeindruckten Feuerwerk und die musikalische Untermalung die Besucher und natürlich auch uns. Die ersten gingen nach drei anstrengenden Tagen ins Bett, der Rest sammelte sich in der Hotelbar oder machten sich auf in eine Sportbar. So ließen wir das Engagement-Festival mit guten Gesprächen, lauten Gesängen und vor allem viel Spaß ausklingen.

Am Abreisetag billigten wir noch einmal die neu gewonnen Freundschaften. Nach reichlicher Verabschiedung zogen wir in unterschiedlichen Gruppen los. Während die eine Gruppe den Tag im deutschen Museum verbrachte, genoss die andere Gruppe die warmen Temperaturen am Eisbach, ließen sich im kühlen Wasser treiben und nutzten anschließend noch einmal die Chance den Christopher Street Day in der Altstadt zu erkunden. Glück im Unglück hatten wir auf der Rückreise. Da unser Zug viel Verspätung hatte konnten wir bereits einen früheren Zug nehmen. Warum wir Glück hatten? Unser eigentlicher Zug entfiel letztendlich komplett, bzw. fuhr nur bis Stuttgart wo wir vermutlich gestrandet wären für die Nacht. Nach ein paar anstrengenden, erfolgreichen aber auch schlaflosen Nächten erreichten wir gegen 23 Uhr wieder den Freiburger Hauptbahnhof.

Unser Fazit des Engagement-Festivals des DHB:

In einigen Vereinen scheinen Ehrenamtliche nicht oder nur gering wertgeschätzt zu werden. Das ist in der SG Waldkirch/Denzlingen kein Problem, wobei eine Person oft zu kurz kommt. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Klaus Unmüßig bedanken, ohne den es vermutlich keinen Jugendrat und damit keine oder nur wenige der Vereinsaktionen und -events geben würde. Wir wissen wieviel Zeit und Arbeit du täglich in den Verein und in uns als Jugendräte investierst und möchten dir hierfür ein riesiges DANKESCHÖN sagen! In den letzten Tagen konnten wir einige Ideen sammeln, die wir in unserem Verein und im Jugendrat umsetzen möchten. Also bleibt gespannt und seid dabei!

Liebe Grüße,

eure Jugendräte Caterina Goeppel, Florian Müller, Leon Pieper und Rebecca Klöckner

Du hast Interesse am Jugendrat bekommen oder würdest dich gern auf eine andere Art und Weise im Verein engagieren? Dann komm am Donnerstag, den 21.07, zur nächsten Jugendrat Versammlung im Bayer Sepple in Waldkirch. Beginn ist um 19Uhr. Wir freuen uns auf dich und deine Ideen 😉

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