Erkämpfter Sieg der Damen 1


Pünktlich zur Primetime um 20:00 Uhr begann vergangenen Samstag in der Kastelberghalle das Spiel der Damen 1 gegen den HSC Radolfzell. Man war heiß darauf sich die zwei Punkte zu holen.

Die ersten zehn Minuten schien es auf beiden Seiten kein Durchdringen zu geben. Radolfzell erspielte sich das erste Tor, doch dies konnten unsere Damen mit einem 7-Meter-Tor wieder ausgleichen. In der zehnten Spielminute stand es gerade erst einmal 2:2. Trotz Verwarnungen ließen unsere Damen in der Abwehr nicht locker. Aktionen konnten unterbunden und sich gegenseitig geholfen werden. Jede wusste wer wen hat und somit machten wir es den Gegnerinnen extrem schwer zum Abschluss zu kommen. Kam es doch zum Durchbruch der Gegnerinnen, sicherte Torhüterin Mary der Mannschaft den Rücken und hielt einen Ball nach dem anderen. Trotzdem blieb es spannend, da unsere Damen es sich im Angriff selbst etwas schwer zu machen schienen. „Billige Tore, sichere Pässe und einfachen Handball“ hieß es von der Bank aus. Trotz der klaren Ansagen waren die Gegnerinnen in der ersten Halbzeit uns immer ein Tor voraus, konnten den Abstand aber nicht vergrößern, da man sich die Bälle in der Abwehr wieder ergatterte. In die Halbzeit ging es 6:7. Durchschnaufen, denn der Kader der Damen war weiterhin Corona-geschwächt. Danke an der Stelle an alle Spielrinnen der A-Mädels und Damen 2 für die Unterstützung.

Nach der Halbzeit knüpften die Damen nahtlos an die erste Halbzeit an, doch nun war man den gegnerischen Spielerinnen einen Schritt voraus. Die Abwehr inklusive Torwärtin behielten ihre Stärke bei, zusätzlich sah man im Angriff ab jetzt zunehmend die Lücken und bahnte sich seinen (ihren) Weg zum Tor. Somit stand es in der vierzigsten Minute 12:9. Doch auch die Damen des HSC Radolfzell fanden neuen Ehrgeiz und holten Tor für Tor auf. Das Spiel entwickelte sich zu einem waschechten Handball-Krimi. In der fünfundfünfzigsten Minute kam der Ausgleich mit 14:14. Die Nerven lagen blank, auf dem Spielfeld wobei auch bei den Zuschauer*innen. Zwei Auszeiten kurz vor Ende des Spiels brachten die Spielerinnen der SG wieder zur Vernunft. Durch das Tor in der achtundfünfzigsten Minuten (15:14) war der Sieg schon fast zum greifen nahe. Jetzt bloß nicht die Nerven verlieren. Die Gegnerinnen setzten nun auf eine offensive Manndeckung um sich den Ball in letzter Sekunde zu erspielen. Doch dann wurde Zeitspiel abgepfiffen, der Ball bewegte sich wieder gefährlich nahe zu unserem Tor, nur noch wenige Sekunden, eine gegnerische Spielerin nimmt auf zwölf Metern den Ball, wirft….. und ….. Mary hält den Ball!

Das Spiel endet 15:14 und die Freude ist groß. Nächste Woche geht es direkt weiter mit dem Rückspiel, wo man hoffentlich an dieses Spiel anknüpfen kann.

Es spielten:
Silvia Bitzenhofer, Lisa Barwinski (2), Christiane Nübling (2), Lisa Heger (4), Marlene Schmidt (1), Emma Isbary, Svenja Schmidt (1), Jessica Lao (1), Julia Strübin (2), Pia Zimmerlin, Lena Fix (2), Lisa-Marie Jebeili (Tor), Judy Hommel (Tor)

Schönes Wochenende Dir noch 🙂 

Svenja Schmidt

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