Damen 1 verlieren erstes Saisonspiel

Damen 1,  Samstag, 28.09.2019,   SGWD  –  ESV Freiburg    19:27 (7:12)

Nach einer langen und schweißtreibenden Vorbereitungszeit startete die erste Damenmannschaft am vorherigen Samstag gegen den ESV Freiburg in ihr erstes Saisonspiel. Die Mannschaft war gewillt, besser in die Runde zu starten als noch in der letzten Saison, wo man deutlich gegen den TuS Steißlingen II verlor. Aufzupassen galt es aber auch bei dem heutigen Gegner: Nachdem die Damen der SG das Rückspiel gegen den ESV zwar gewinnen konnten, lieferte man im Hinspiel noch eine desolate Leistung daheim ab.

Mit einer vollen Bank konnte die SGWD in die Runde starten, obwohl es dennoch einige krankheits- bzw. verletzungsbedingte Ausfälle auf Seiten der SG gab. Wie auch schon in der letzten Saison sollte über eine starke Abwehr der Ball erobert werden, um so mit einem hohen Tempo den Ball im Tor unterzubringen.

Beide Mannschaften starteten nervös, aber zunächst dennoch ausgeglichen in die Partie. Anfangs konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen, was zunächst daran lag, dass die Damen kompakt in der Abwehr standen und einige Bälle erobern konnten, diese jedoch aufgrund zu hektischem Spielverhaltens und einigen technischen Fehlern bzw. Fehlwürfen wieder verloren. Nach neunzehn gespielten Minuten konnte man wieder zum 6:6 ausgleichen. Danach kam jedoch eine Schwächephase der SGlerinnen: Die Absprache in der Abwehr fehlte oftmals und auch im Angriff gab es keine Besserung, alle Aktionen wirkten noch recht nervös, sodass oftmals der Wille fehlte, den Ball Richtung Tor zu bringen. Damit konnten sich die ESVlerinnen bis zur Halbzeit mit fünf Toren (7:12) absetzen.

In der Halbzeitansprache ging der SG-Coach Fabian Strübin vor allem darauf ein, den Kopf nicht hängen zu lassen und wieder mit mehr Mut und Wille und einer deutlichen besseren Einstellung zum Spiel in die zweite Hälfte zu starten. Fünf Tore sind im Handball schließlich schnell wieder aufzuholen – außerdem lag es schließlich nicht an den mangelnden Torchancen, denn die hatten die SG-Damen schließlich.

Anfang der zweiten Hälfte schien schließlich der Knoten geplatzt zu sein: Endlich wurde der Ball mit Tempo in den Angriff gebracht, auch in der Abwehr wurde wieder miteinander zusammen gekämpft, um sich den Ball wieder zurückzuholen. Nach nicht einmal drei Minuten hatte man drei Tore wieder aufgeholt (10:12). Der ESV ließ sich dennoch nicht abschütteln, allerdings kam es auch wieder zu mehreren Ballverlusten auf der SG-Seite, sodass man diesen Spurt nicht weiter durch das Spiel nehmen konnte. Dennoch gaben die Damen erst einmal nicht auf und kämpften sich bis zur 45. Minute wieder auf drei Tore heran (15:18). Aber auch danach schafften es die SG-Damen nicht, den Torabstand zu verringern, sodass der ESV sich immer weiter absetzen konnte bis zum Endstand von 19:27.

Nun heißt es, sich den Mund abzuputzen, um weiter konzentriert für das nächste Spiel am kommenden Samstag gegen den Aufsteiger der SG Köndringen/Teningen zu trainieren, denn bei diesem Spiel gibt es einiges wiedergutzumachen.

SGWD:

Langenbach, Unmüßig; Kolbe 2, Barwinski 4/1, Nübling, Lichtle, Rössel, Lickert 2, Heger 1, Zimmerlin 1, Fix 7, Kranz 2/1

Bericht: S. Unmüßig

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