Damen der SGWD verpassen Weiterkommen im Bezirkspokal

Damen – HSV Schopfheim 17:21 (7:7)

Als amtierender Bezirkspokalsieger ging man nach einer langen und kräftezehrenden Vorbereitung in das erste Pflichtspiel der Saison.

Mit einem etwas umgekrempelten Kader aufgrund einiger Verletzungen und Schwangerschaften wurde die Wochen davor gearbeitet und sich vorbereitet, um nun wieder fit und frisch in die neue Runde durchzustarten.

Zu Beginn der Partie sah dies auch ganz ordentlich aus. Zwar wurde im Angriff immer mal wieder der Ball verspielt, allerdings war man in der Abwehr dafür umso aufmerksamer. Dies resultierte in einem 3:0-Lauf gleich zu Beginn der ersten Hälfte.
Das Spiel war dennoch ausgeglichen. So schafften es die Damen der SG zwar immer wieder, den Ball in den Abwehrreihen zu erobern, konnten dies aber nicht in geworfene Tore umsetzen: Immer wieder blieb man in der sehr defensiv ausgelegten 6:0 der Gegnerinnen hängen. Anstatt Akzente durch Ruckraumwürfe zu setzen, probierte man immer wieder den Kreis anzuspielen oder in einer 1:1-Situation zum Torerfolg zu kommen, was meist jedoch nicht mit Erfolg gekrönt wurde.
Dennoch ließ man sich dadurch weitestgehend nicht aus der Ruhe bringen, sodass man sich trotzdem wieder schnell zurückzog, um einen Tempo-Gegenstoß zu verhindern.
Alles in allem ging man mit einem Unentschieden (7:7) zur Halbzeit in die Kabine, wo dann auch direkt die Probleme im Angriff und in der Abwehr angesprochen worden sind.
Mit neuen Ideen betrat man nach der Halbzeitpause die Platte und war gewillt, den Sieg in der eigenen Halle einzufahren.

Allerdings verlief der Start der zweiten Hälfte nicht ganz nach Plan. Aufgrund von Unkonzentriertheiten sowohl im Angriff als auch in der Abwehr gelang es Schopfheim nun, eine Führung auf ihrer Seite  zu erspielen und auch zu verwalten. Nachdem die Gegnerinnen sich also erstmals im Spiel eine Dreitoreführung erspielen konnten, musste man sich nun auf Seiten der SG wieder finden, um den Anschluss nicht zu verlieren. Dies gelang auch mehr als einmal gut: immer genau dann, wenn mit Tempo der Ball ins Spiel gebracht wurde und man einen schnellen Angriff starten konnte. Jedoch ließ man sich dann immer wieder aus dem Konzept bringen, sodass man trotz des Anschlusstreffers in der letzten Konsequenz nicht auch noch das unentschieden nachlieferte.
Zur Schlusssirene stand es dann 17:21, was in der Differenz zwar etwas zu hoch ausfiel, aber dennoch gerecht war. Denn an diesem Samstagabend hatte man es einfach nicht geschafft, die Leistung der vorangegangenen Trainingsspiele abzurufen und den größeren Siegeswillen zu haben.

Es spielten:
Bertram, Unmüßig; Kolbe 4, Nübling 5, Klöckner, Ruf 2, Weismann 1, Schreck 3, Vöttiner, A. Goeppel, C. Goeppel, Strübin 2

Bericht: S. Unmüßig

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