13 Spiele – 13 Siege

Auch gegen die FT bleiben die Damen weiterhin ungeschlagen: Freiburger TS 1844 – Damen 15:22 (9:13)

Die Woche über wurde hart trainiert, um im Vergleich zu den letzten Jahren in Kappel, diesmal ohne eine emotionale Ansprache des Trainers in der Kabine nach den Niederlagen, nach Hause fahren zu müssen.
So war man gewillt, mit viel Tempo und sicheren Torabschlüssen dieses Mal in der FT gewinnen zu können. Klar war jedoch, dass dies ein Spiel mit voller Leidenschaft und jede Menge Teamgeist werden sollte.

Zu Beginn agierten beide Mannschaften etwas nervös und hektisch, wobei die FT jedoch den leicht besseren Start erwischen konnte aufgrund von einigen unnötigen Ballverlusten auf Seiten der SG.  Beim Stand von 4:3 in der elften Minute nahmen die beiden Trainer der SG ihre erste Auszeit, um darauf zu besinnen, dass man den Ball einfach ruhig in den eigenen Reihen halten musste, um sich im Endeffekt freie Chancen vor dem Tor zu erarbeiten und in der Abwehr gleichzeitig mehr Präsenz zeigen musste. In den folgenden zehn Minuten konnte sich die SG dann durch eine viel stärkere Abwehr ein Unentschieden erarbeiten, was den Trainer der FT dazu zwang, eine Auszeit zu nehmen. Doch diese Auszeit half der FT nicht – im Gegenteil. Innerhalb der letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit und auch noch weitere zehn Minuten in der zweiten gelang es der FT nicht ein einziges Tor zu erzielen. Innerhalb dieser zwanzig Minuten gelang es den Damen der SG über die Pause hinweg, einen 6:0 Lauf zu erzielen.

In der Pause wurde vor allem darauf besonnen, weiterhin so aggressiv und präsent in der Abwehr zu stehen und so die FT zu Fehlern zu zwingen, wobei man im Angriff die Ruhe bewahren sollte, um so die Abwehr immer weiter zu individuellen Fehlern zu zwingen und so direkt in eins gegen null Situationen vor dem Tor zu gelangen.

In der zweiten Hälfte probierten die Damen der FT Hektik in das Spiel der Damen der SG zu bringen, wodurch man sich anfangs auch etwas aus dem Konzept bringen ließ, aber sich später darauf gar nicht mehr einließ. Die Abwehr stand weiterhin bombenfest und ließ in der zweiten Hälfte insgesamt nur sechs Tore zu.

Im Angriff wurde nach der anfänglichen Hektik und der gut aufgelegten gegnerischen Torhüterin geduldig die Spielzüge erfolgreich zu Ende gespielt, wodurch sich der Vorsprung Tor um Tor vergrößerte bishin zum Endstand von 15:22.
Hauptsächlich kann heute die Teamleistung und die starke Abwehr hervorgetan werden, die im Zusammenspiel mit dem Torwart maßgeblich dafür verantwortlich war, die Bälle schnell nach vorne zu tragen und die Kappler Damen Minute um Minute mehr verzweifeln zu lassen.

Es spielten: K. Langenbach, S. Unmüßig; L. Kolbe 3, L. Fix 3, C. Nübling 2, K. Lichtle 2, N. Ifrim, L. Schreck 3, M. Weismann 2, N. Vöttiner 1, J. Strübin 5/3, S. Bitzenhofer 1

Bericht: S. Unmüßig

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