Damen 1 gegen Steißlingen 2

Damen 1,  Samstag, 26.10.2019,   SGWD –TuS Steißlingen II 19:25 (8:13)

Nach dem Heimsieg in der vorherigen Woche konnten die Damen der SG Waldkirch/Denzlingen gegen den favorisierten Gegner aus Steißlingen frei aufspielen. Dennoch wollte die SG vor allem die Leistungen der letzten beiden Spiele gegen Steißlingen in der vorherigen Saison wiedergutmachen.

Die Gegnerinnen erwischten den besseren Start ins Spiel und konnten sich, vor allem über Tempogegenstöße auf 1:4 absetzen. Davon ließ sich die Heimmannschaft jedoch nicht abschrecken und konnte sich so auch einige Bälle über eine gut stehende Defensive erarbeiten. Im Angriff kam man dann zum Erfolg, wenn man den Ball lange in den eigenen Reihen hielt, um in den richtigen Momenten die richtigen Entscheidungen zu treffen. Man ließ die Damen aus Steißlingen nicht davonziehen und musste sich lediglich zur Pause mit einem Fünftorerückstand auseinandersetzen.

In der Halbzeitansprache lag nun das Augenmerk auf dem Angriff der SG, da man die Steißlinger Damen in ihrem Positionsangriff gut im Schach hatte. Dem Rückstand, den es nun galt, wieder aufzuholen, konnte sich Steißlingen vor allem durch Tempogegenstöße erarbeiten, sodass es nun das Ziel für die zweite Hälfte war, schneller die Rückzugsphase anzutreten beziehungsweise den Angriff cleverer zu gestalten.

Zwar kamen auch zu Beginn der zweiten Hälfte die Gegnerinnen besser ins Spiel, aber auch jetzt ließen sich die Damen nicht hängen und spielten weiterhin das, was man zuvor besprochen hatte. Durch einige schöne Abwehraktionen, die die Gegnerinnen zu Fehlpässen zwangen, konnten die SG-Damen den Rückstand Tor um Tor verkleinern und die Zuschauer bekamen nun ein offenes Handballspiel zu sehen (50. Minute, 17:18). Danach ließen sich die Waldkirch/Denzlingerinnen allerdings etwas verunsichern und spielten einige Minuten lang wieder den hektischen Angriff, der noch aus den ersten Partien bekannt war, sodass sich Steißlingen nun einen Puffer erarbeiten konnte. Durch die Umstellung auf eine offensivere Abwehr warfen die Damen noch einmal alles in die Waagschale, konnten das Spiel aber nicht mehr drehen.

Dennoch war die Leistung der Damen über große Teile der Partie sehr erfreulich, auch im Hinblick auf die Spiele der vergangenen Saison. Erfreulich war auch, dass Julia Strübin nach einer längeren Verletzungspause wieder die ersten paar Minuten die Spielfeldluft schnuppern konnte.

Nun gilt es, die Konzentration hochzuhalten, um am nächsten Samstag gegen die dritte Mannschaft der HSG Freiburg die nächsten zwei Punkte zu holen!

SGWD:

Langenbach, Unmüßig; Bludau 3, Barwinski 2, Nübling, Lichtle 1, Rössel 3, Lickert 1, T. Ruf 1, Strübin 1, F. Ruf 1, Fix 2, Kranz 4/2

Bericht: S. Unmüßig